1600 Kurfürstliches Eigentum

1600 Kurfürstliches Eigentum
Nachdem Christoph von Birkholtz seine Hälfte an den Gütern dem Kurfürsten verkauft hatte, mag auch bald die andere Hälfte dieser Güter durch Kauf an den Landesherrn über gegangen sein. Das Jahr kann zwar nicht geau bestimmt werden, allerdings steht aber fest, das die Güter im ganzen Umfang 1600 bereits kurfürstliches Eigentum und dem Amte zu Storkow unterstellt war, in höherer Instanz aber von der Domainenkammer in Cüstrin verwaltet wurden. In den Storkower Amtsakten dieser Zeit, welche im königl. Staatsarchiv aufbewahrt werden, wird mehrfach der hiesigen Dörfer gedacht, besonders in einer Verfügung des Kurnprinzen Johann Sigismund vom Jahre 1605. Dem Kurprinzen waren nämlich seit dieser Zeit die Kreise Beeskow-Storkow zu seiner Haushaltung gegeben.
In einem Aktenstück des Amtes Storkow vom Jahre 1600 werden in Hartmannsdorf 11 Hufner und 8 Kossäthen genannt.

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