2013 Mediterrane Landschaften in Hartmannsdorf

"Südwärts mediterrane Landschaften" heißt die Ausstellung, die ab Sonntag bis Ende September vom Verein Kulturlandschaft Spree in Hartmannsdorf präsentiert wird. Zur Vernissage am Sonnabend, ab 19 Uhr, wird auch der ausstellende Künstler Frank Hartung erwartet. Der 63-Jährige ist nicht per Zufall hier präsent, vielmehr verbindet den gebürtigen Köpenicker und heute in Kreuzberg lebenden Künstler eine langjährige Freundschaft mit Michael Brack, auf dessen Grundstück an der Lindenallee 17a die Galerie beheimatet ist.
Die Schau ist ein Ergebnis einer tiefen Leidenschaft des Bildhauers und Malers zu mediterranen Regionen. Seine Arbeiten spiegeln in ihrer Farbgestaltung wieder, dass es südwärts längst nicht nur warme Erdtöne gibt. Sein Spektrum reicht weit darüber hinaus, ohne, dass die Wärme und der Sonnenglanz verloren gehen. Vielmehr gelingt es ihm, die Facetten der Natürlichkeit festzuhalten.

"Leider passt nicht die komplette Ausstellung in den Hartmannsdorfer Raum", sagt Hartung, der die Arbeiten zuvor in Schöneberg gezeigt hatte. "Dort hatte ich drei Räume, hier nur einen." Die Motive für seine Malerei hat er auf zahlreichen Reisen durch den Mittelmeerraum in Skizzen fest gehalten. Einige Arbeiten seien vor Jahren entstanden - wie etwa "In Limasol", eine Erinnerung an Zypern 1997 - andere seien jüngeren Datums. Der Fundus ist groß, war er doch schon seit den 1980er-Jahren unterwegs. Jetzt mache er eine Pause. "Ich weiß nicht, ob ich noch mal aufbreche."

Bei der Vernissage am Sonnabend will ihm die Cellistin Susanne Langner übrigens einen Wunsch erfüllen. Sie wird barocke Stücke spielen - unter anderem von Carl Philipp Emanuel Bach und seinen Zeitgenossen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

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